• Grundsätze

    Die Personelle Entwicklungszusammenarbeit umfasst Facheinsätze in Entwicklungsprojekten des Südens. Sie versteht sich als eine Form der Internationalen Zusammenarbeit, bei der nicht Geld oder Technologie im Vordergrund stehen, sondern die fruchtbare Begegnung zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gemeinsam arbeiten sie für bessere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens.

    http://www.unite-ch.org/de/node/32
  • Mehrwert

    Die Personelle Entwicklungszusammenarbeit erzeugt mit angemessenen Mitteln eine direkte Wirkung auf die Entwicklung zugunsten der benachteiligten Bevölkerung im Süden. Diese spezifische Form von Entwicklungszusammenarbeit trägt zugleich zu einer humanitären, engagierten und weltoffenen Schweiz bei.

    http://www.unite-ch.org/de/mehrwert
  • Konrad Graber

    "Die personelle Entwicklungszusammenarbeit ist wichtig, weil sie Einsatzmöglichkeit anbietet, für Menschen die bereit sind, ihr persönliches Engagement für eine gerechtere Welt einzubringen."

    http://www.unite-ch.org/de/node/844
  • Peter Niggli

    "Ohne einen regen Austausch von Menschen zwischen den Kontinenten wäre internationale Verständigung noch viel schwieriger. Ich wünsche mir allerdings, dass wir nicht nur Freiwillige in Entwicklungsländer entsenden, sondern auf breiter Ebene auch Menschen aus dem globalen Süden in die Schweiz einladen, um uns die Welt besser verstehen zu helfen."

    http://www.unite-ch.org/de/node/844
  • Liliane Maury Pasquier

    "Die Fachleute, die ihre Kompetenzen den Südpartnern zur Verfügung stellen, verbreiten die Stimme einer humanitären, engagierten und weltoffenen Schweiz."

    http://www.unite-ch.org/de/node/844
  • Luc Recordon

    "Die Freiwilligen spielen eine entscheidende Rolle in der Schweizer Zivilgesellschaft als Multiplikatoren von Informationen über den Süden und zur Bewusstseinsbildung"

    http://www.unite-ch.org/de/node/844
  • Toni Frisch

    „Die Sorge um Professionalität bei Unité und ihr Streben nach Qualität durch Erarbeitung hoher Standards sind unerlässlich, um eine direkte Wirkung zugunsten besserer Lebensbedingungen für Menschen in Not zu haben.“

    http://www.unite-ch.org/de/node/844
  • Verband

    Seit 50 Jahren setzt sich Unité, der Schweizer Verband für Personelle Entwicklungszusammenarbeit, für die Verbesserung der Qualität der Facheinsätze im Freiwilligenstatus durch Standardsetzung, Evaluationen, Studien sowie Unterstützung und Weiterbildung ein. Er besteht aus rund 25 Mitgliedorganisationen.

    http://www.unite-ch.org/de/node/36

Aktuell

Tobie Lehmann

Was ist für Sie die Personelle Entwicklungszusammenarbeit? Auf diese Frage haben fünf Fachleute, die im Einsatz in Entwicklungsprogrammen von Unité-Mitgliedern sind, im Rahmen eines Video-Wettbewerbes geantwortet. In diesen kurzen Clips teilen Sie ihre Wahrnehmung der Wirkung dieser Form der der Entwicklungszusammenarbeit mit menschlichem Gesicht für die lokalen Gemeinschafteen, die sie begleiten, und für die Partnerorganisation, der sie ihre Kompetenzen zur Verfügung stellen. Sie erklären auch, wie diese Erfahrung ihr Weltbild verändert hat. Eine neue Perspektive können sie ebenfalls bei ihrer Rückkehr in die Schweiz teilen.

 Das Video von Tobie Lehmann, Gewinner des Wettbewerbes und mit CEAS vom 1. November 2016 bis 23. April 2017 in Madagaskar im Einsatz.

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© Daniel Hitzig/Alliance Sud

Der Bundesrat hat heute unter dem Titel «ausgeglichener Voranschlag» seinen Entwurf für das Bundesbudget 2018 präsentiert. Fakt ist: Es handelt sich um ein völlig einseitiges Sparpaket, das vor allem auf Kosten der Entwicklungszusammenarbeit geht.

Medienmitteilung von Alliance Sud voim 28. Juni 2017

Die Sparmassnahmen, die der Bundesrat im Budget 2018 anpeilt, könnten kaum unausgegli­chener sein. Bei der Landesverteidigung ist ein Ausgabenwachstum von 2.8% vorgesehen, während die Ausgaben für die Bildung stagnieren sollen. Bei der Landwirtschaft sieht der Bundesrat zwar Kürzungen von rund 3% vor, was das Parlament in seiner heutigen Zusam­mensetzung aber kaum akzeptieren wird.

Schon 2016 wurden bei der internationalen Zusammenarbeit rund 150 Millionen Franken ein­gespart. Damals versprach der Bundesrat noch, die Ausgaben würden bald wieder anwach­sen. Jetzt will er aber hier gleich nochmals 150 Millionen kürzen, also gegenüber 2017 weitere 2% reduzieren. Einmal mehr soll das internationale Engagement der Schweiz für eine gerech­te und friedliche Welt bluten. Die Sparmassnahmen werden auf Kosten der humanitä­ren Hilfe und der langfristigen Entwicklungszusammenarbeit gehen und sowohl die bilaterale als auch die multilaterale Zusammenarbeit, zum Beispiel mit Entwicklungsprogrammen der UNO, betreffen. Von den Kürzungen verschont bleiben sollen nur die unmittelbare Nothilfe und die Friedensförderung.

Entwicklungszusammenarbeit bedeutet nicht nur Solidarität, sondern ist für das Wohlergehen der Schweiz strategisch essentiell. Sie schafft Lebensperspektiven in armen und fragilen Ländern, dient der Prävention von gewaltbereitem Extremismus, von bewaffneten Konflikten und Flucht und nützt nicht zuletzt der stark auslandorientierten Schweizer Wirtschaft. Trotz­dem will der Bundesrat ausgerechnet hier den Rotstift ansetzen. Das ist strategisch einfach nur unvernünftig. Die Schweizer Bevölkerung denkt hier weiter voraus: In der ETH-Sicherheits­studie 2017 sind nur 12% der Befragten der Ansicht, die Schweiz gebe zu wenig für die Vertei­digung aus. Dafür verlangen 63%, die Schweiz sollte mehr Entwicklungshilfe leisten, um ihre Interessen zu wahren und zur Sicherheit in der Welt beizutragen.

Für weitere Auskünfte:
Mark Herkenrath, Geschäftsleiter Alliance Sud, Tel. 078 699 58 66

Unité möchtet Sie gerne einladen, zu einer öffentlichen Podiumsdiskussion zum Thema

Agenda 2030: Die Rolle der Schweizer NGOs in der Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung

28. Juni 2017, 13.45 - 16.00
Hotel Kreuz, Saal Hodler, Zeughausgasse 41, Bern

Einladung herunterladen ¦ Anmeldung

REFERENTEN

 

AGENDA 2030 ET DECISIONS POLITIQUES, QUELLES CONTRADICTIONS ? 

Marina Carobbio Guscetti

Conseillère Nationale, co-Présidente d’AMCA, aiuto medico al Centro America

 

WELCHE ROLLE FÜR DIE ZIVILGESELLSCHAFT IN DER AGENDA 2030 ?

Eva Schmassmann

Responsable du dossier Politique de développement à Alliance Sud

 

 

PERSONELLE EZA ALS VERSTÄRKUNG VON KOOPERATIVEN PARTNERSCHAFTEN

Sarah Makanjera

Responsable des programmes, Développement international, Armée du Salut Suisse

 

ROBIN DES WATTS: DES ENFANTS S'ENGAGENT, ICI ET LA-BAS, POUR UN MONDE DURABLE ET SOLIDAIRE

Jean-Luc Pittet

Secrétaire Général de Terre des Hommes Suisse

Um die ehrgeizige Agenda 2030 zur nachhaltigen Entwicklung umzusetzen, ist notwendig: „Umsetzungsmittel stärken und die Globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben erfüllen." Dies wird im 17. und letzten der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung ausdrücklich festgehalten. Es erfordert Massnahmen sowohl in Nord und Süd im Rahmen von inklusiven Partnerschaften, gebaut auf gemeinsamen Grundsätzen, Werten und Zielen.

Durch ihre Aktivitäten in Entwicklungsländern wie auch in der Schweiz halten die Organisationen der Entwicklungszusammenarbeit die Karten in der Hand, um eine entscheidende Rolle in dieser weltweiten Partnerschaft zu spielen. Was ist dieses Potential und wie es am besten ausschöpfen? Diese Fragen werden anlässlich dieser öffentlichen Podiumsdiskussion durch Vertreter der Politik und Zivilgesellschaft angepackt.

Sprachen

Deutsch und Französisch, ohne Übersetzung

Programm

13.45 Begrüssung und Einführung
14.00 Vorträge
14.50 Pause - Kaffee
15.10 Runder Tisch mit den Referenten und Fragen aus dem Publikum
16.00 Apéritif    

ANMELDUNG 

Anmeldungen sind möglich bis 24. Juni 2017 an

Online: www.unite-ch.org/podium
E-mail: info@unite-ch.org
Tel: 031 381 12 19
Post: Unité, Rosenweg 25, 3007 Bern

Mit Name, Vorname, Organisation, Email-Adresse und Anzahl Personen

Anreise 

Das Hotel Kreuz Bern ist vom Hauptbahnhof Bern zu Fuss in 5 Minuten erreichbar. Die Bernmobil-Haltestelle «Bärenplatz» (Tram 3/5/9, Bus 12) ist 2 Gehminuten vom Hotel entfernt.

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