• Mehrwert

    Die Personelle Entwicklungszusammenarbeit erzeugt mit angemessenen Mitteln eine direkte Wirkung auf die Entwicklung zugunsten der benachteiligten Bevölkerung im Süden. Diese spezifische Form von Entwicklungszusammenarbeit trägt zugleich zu einer humanitären, engagierten und weltoffenen Schweiz bei.

    http://www.unite-ch.org/de/mehrwert
  • Grundsätze

    Die Personelle Entwicklungszusammenarbeit umfasst Facheinsätze in Entwicklungsprojekten des Südens. Sie versteht sich als eine Form der Internationalen Zusammenarbeit, bei der nicht Geld oder Technologie im Vordergrund stehen, sondern die fruchtbare Begegnung zwischen Menschen aus verschiedenen Kulturen. Gemeinsam arbeiten sie für bessere Lebensbedingungen in den Ländern des Südens.

    http://www.unite-ch.org/de/node/32
  • Verband

    Seit 50 Jahren setzt sich Unité, der Schweizer Verband für Personelle Entwicklungszusammenarbeit, für die Verbesserung der Qualität der Facheinsätze im Freiwilligenstatus durch Standardsetzung, Evaluationen, Studien sowie Unterstützung und Weiterbildung ein. Er besteht aus rund 25 Mitgliedorganisationen.

    http://www.unite-ch.org/de/node/36

Aktuell

In einer 4-teiligen Videoserie von Interteam zur Gesundheitsförderung wird auf anschauliche Weise aufgezeigt, wie dank der Wissensvermittlung von Schweizer Fachleuten Malaria effizient und vor allem nachhaltig bekämpft werden kann. 

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Photo: Marcel Kaufmann

Anlässlich einer Podiumsdiskussion von Unité in Bern wurde das Potential von Synergien zwischen der Personellen Entwicklungszusammenarbeit und der Finanzierung von Projekten unter Vertretern von Nonprofit-Organisationen diskutiert.

Mariana Groba Gomes, Programmverantwortliche bei Eirene-Schweiz, hat die Notwendigkeit der Flexibilität im Rahmen der Umsetzung eines Programms der Entwicklungszusammenarbeit gefordert. Die Abwesenheit von Finanzspritzen erlaubten eine horizontalere Beziehung mit dem Südpartner. Dennoch erwägt sie, dass ihre Organisation – die historisch nur Personelle Entwicklungszusammenarbeit praktiziert - mit der Erweiterung der « Werkzeugbox », besser in der Lage wäre dieselben Partner zu unterstützen. Dies gilt insbesondere in fragilen Kotexten bei denen der Einsatz von Personal heikel oder unmöglich sein kann.

Auf Grund der Erfahrungen von Mission 21 zu diesem Thema hat Jochen Kirsch, Leiter der Abteilung Internationale Beziehungen, die Bedeutung des holistischen Ansatzes bestätigt, der auf einem Programm mit klaren Zielen basiert und sich an den Wirkungen für die Begünstigten orientiert. Im Rahmen ihrer Arbeit in Indonesien und Malaysia bewährt sich die Kombination unterschiedlicher Einsatzformen und der Projektfinanzierung als besonders relevant.

Für eine Organisation ohne Einsatzleistenden arbeitend, sieht Markus Brun ein Potential in der Zusammenarbeit mit Organisationen der Personellen Entwicklungszusammenarbeit, wenn eine Kompetenz nicht verfügbar ist. In der Tat, für den Leiter der Abteilung Süd bei Fastenopfer teilt seine Organisation die selben Ziele und die selbe Vision wie die Mitglieder von Unité. Allerdings müsste eine solche Zusammenarbeit strategisch sein und ist nicht ohne Herausforderung: Namentlich muss man im selben Land arbeiten, das Profil entsprechend den Notwendigkeiten finden und die Frage der Konkurrenz mit einheimischen Arbeitnehmern erörtern.

Auch wenn alle Teilnehmenden sich vom Potential zwischen der Personellen Entwicklungszusammenarbeit und der Projektfinanzierung in einem Programmansatz überzeugt zeigen, müssen die Reflexionen zu ihrer Umsetzung noch genährt werden, schliesst der Präsident von Unité, Sepp Gähwiler.

Archive "Missionsgesellschaft Bethlehem", Kolumbien, 1974

Neben seinen Aktivitäten blickt Unité in seinem Jahresbericht 2014 auf die Evolution der Personellen Entwicklungszusammenarbeit seit der Gründung des Verbandes vor fünfzig Jahren im 1964. Auf Grundlage von Archivdokumenten und Interviews transkribiert die freie Journalistin Theodora Peter insbesondere die Professionalisierung welche diese Form der Entwicklungszusammenarbeit im vergangenen halben Jahrhundert erlebt hat.

In der Statistik der Engagements im Süden finden Sie wo und in welchen Sektoren die 680 Einsatzleistenden der Mitgliedorganisationen in 2014 aktiv waren. Von diesen zahlreichen Projekten werden vier in unserem Jahresbericht hervorgehoben. Sie handeln vom Kampf gegen Ebola in Guinea, Kinderpsychiatrie in Palästina, Entwaldung in den Philippinen und Frieden in Kolumbien.

Die Publikation schliesst mit dem Finanzbericht von Unité.

Herunterladen des Jahresberichtes 2014